Bücher

Bellis Klee-Rosenthal ist auch als Autorin tätig.
So hat sie u. a. folgende Bücher veröffentlicht:
 
Das neueste Werk:

Schweinehund

Verlag Tausendnacht, Lüdenscheid, 2015, ISBN 978-3-00-048758-3
illustriert von Lucas Oertel, Hardcover glänzend, 40 Seiten, für Kinder ab 6 Jahre

SchweinehundJunolars Papa ist in einen Schweinehund verzaubert worden, deshalb will seine Frau nichts mehr von ihm wissen. Wie konnte es dazu kommen? Und wie kann er wieder ein Mensch werden? Um das herauszufinden, nimmt der kleine Junolar all seinen Mut zusammen und wird ein Zauberlehrling beim mächtigen, schrecklichen Zauberer  Zampano, und lernt dessen Geheimnisse. Das dauert viele Jahre, aber Junolar gibt nicht auf, weil er seinen Papa lieb hat.

 

Containerprinz
Liebesgeschichte eines Flüchtlings

Engelsdorfer Verlag Leipzig 2013, ISBN 978-3-95488-388-2
Paperback, 309 Seiten, Covergestaltung: Simon Rosenthal

Containerprinz_coverBerna lebt mit ihrer Familie in ländlicher Abgeschiedenheit in einem alten Bauernhaus – nicht unzufrieden, aber einsam. Bis eines Tages ein ungewöhnlicher Mann in die westfälische Landidylle kommt: ein afrikanischer Flüchtling, Containerbewohner, auf der Suche nach Arbeit. Berna kann ihm helfen. Was als Arbeitsverhältnis begann, wandelt sich mit der Zeit in eine Liebesbeziehung, mit der die ungleichen Liebenden sich über sämtliche kulturellen und persönlichen Gräben hinwegsetzen. Berna ist fasziniert von ihm und seinen Häuptlingsallüren. Er hilft ihr bei der Gartenarbeit, sie hilft ihm bei der Bewältigung des Lebens in Deutschland und Planung seiner Zukunft. In ihrer Einsamkeit lässt sie zu, dass durch ihn ihr Leben aus den Fugen gerät. Trotzdem kann sie ihm nicht geben, was er sich am meisten wünscht: Heirat und Aufenthaltsrecht. Als er nach Sambia zurückkehrt, setzt sie sich über ihre eheliche Bindung hinweg, besucht ihn bei seiner Familie und erlebt Alltag und Misere der Einheimischen, das Abenteuer einer nicht-touristischen Reise und das Eintauchen in ein Milieu von Drogenschmugglern. Dort verschwindet der schwarze „Prinz“ aus Gründen, die sie nur ahnt, und lässt sie mitten in Afrika allein.

In diesem Buch geht es um „Sex, Drugs and …“ Reggae Music vor dem gesellschaftlichen Hintergrund der Flüchtlingsszene in Deutschland und dem ganz anderen Leben in Afrika. Auch Untreue und vielfache Abhängigkeiten sind Thema, sowie – beiläufig und ohne politischen Anspruch – die Absurdität deutscher Asylgesetzgebung, die erschafft, was sie verhindern will, und die Flüchtlinge daran hindert, sich zu integrieren. Indem diese die Hindernisse umgehen, entsteht Untergrund.

Prinz Valentino und das Zauberpferd

Verlag Tausendnacht, 2012
Mit Bildern von Simon Rosenthal
Simon Rosenthals Bilder-Zyklus VALENTINO UND DAS ZAUBERPFERD ist ein Teil der ersten Ausstellung in der Galerie KLEE.

bellisbuchcover1Auf Valentinos Taufe geschehen seltsame Dinge, und niemand kennt den Grund.
Seine Mutter wird taub und stumm, und sein Vater geht fort. Nur Fee, das weiße Pferd, weiß, wie Valentinos Mutter erlöst werden kann, und von wem.
Mit Mut und Liebe macht sich der kleine Prinz Valentino daran, das Geheimnis zu lösen, und sein Vater hilft ihm dabei, ohne es zu wissen.

 

Was hörst du aus Shanghai?
Eine Liebe zwischen Auswandern und Auschwitz

[ISBN 978-3-86901-802-7]
1. Auflage 2010 Engelsdorfer Verlag Paperback, Format: 21×15 205 Seiten,
Covergestaltung Simon Rosenthal

bellis-shanghai„Auswandern“ war für Rita, eine jüdische Deutsche aus Berlin, die große Hoffnung, ein imaginärer Ort, eine Rettungsinsel im Ungewissen. Gewissheit war ja nur im Bleiben – eine furchtbare Gewissheit, die Namen wie Auschwitz trug. Um dem zu entgehen, emigrierte 1939 ein jüdischer Mann aus Berlin nach England, ohne jedoch Rita, seine Geliebte, und ihr Kind mitnehmen zu können. Ein bewegender Briefwechsel begann. Beide hofften, sich bald in Übersee wieder sehen zu können, Länder wie Brasilien, Alaska, Australien wurden erwogen. Ritas Hoffnung richtete sich zunehmend auf Shanghai, wo sie ihre Schwester wusste – dem einzigen Ort, wohin man ohne Visum einreisen konnte. Ein Wettlauf mit der Zeit begann.
1966 kommt die 19-jährige Hannah nach London und soll dem inzwischen erblindeten Emigranten die aufbewahrten Liebesbriefe vorlesen, was sie mit Einfühlung und Engagement tut. Im Rückblick versteht Herbert endlich, wie sich alles abgespielt hat. Kann er sich mit seiner Vergangenheit aussöhnen? Hannah aber wird klar, was die tragische Geschichte mit ihr zu tun hat. Das Buch ist ein Zeitzeugen-Roman auf der Grundlage von Briefdokumenten, in dem zwei wahre Geschichten miteinander verwoben sind.

Erinnerungen an die Pappelkäuze von Teuchern.

[ISBN 978-3-86901-896-6]
1. Auflage 2010 Engelsdorfer Verlag Paperback, Format: 21×15, 84 Seiten, zahlr. sw. Abb.
Autor Kurt Klee, Bilder von Simon Rosenthal, Bearbeitung Bellis Klee-Rosenthal

bellis-pappelkaeuzeIn den alten Zeiten mussten sich die jungen Leute etwas einfallen lassen gegen die Langeweile – vor allem auf dem Lande. Die lustigen, manchmal aber auch unheimlichen Streiche von drei Brüdern – der „Reiberbande“ – hielten die kleine Stadt Teuchern in Atem. Was hatte es mit dem furchteinflößenden nächtlichen Kauzgeschrei auf sich? Wie entstand der Eispalast? Wie gefährlich war der Riese mit den sechs Armen, und warum hatten eines Morgens alle Teucherner schwarze Hände? In diesen und anderen vergnüglichen Geschichten erfahren wir viel Erinnernswertes aus dem sächsischen Ort Teuchern vor 100 Jahren, bildhaft-gemütvoll erzählt von einem, der es selbst erlebt hat, und bebildert von seinem Enkel.

 

Etwas Besseres als den Tod.
Das Leben des Märchenspielers Kurt Klee

[ISBN 978-3-86582-436-3]
Edition Octopus im Verlag Monsenstein & Vannerdat, 2007, Softcover, 350 Seiten,
Covergestaltung Simon Rosenthal

bellis-maerchenspieler»Gerade jetzt brauchen die Menschen das Märchen wie selten zuvor. Und sie sind ja ganz begierig auf ein wenig Gemüt und Fantasie abseits von ihren materiellen Sorgen. Und ich bin Gärtner und Märchendichter. Als sie Nahrung für ihre Mägen brauchten, habe ich sie ihnen aus meiner Gärtnerei gegeben. Jetzt brauchen sie Nahrung für die Seele, vor allem die Kinder. Die sollen sie aus den Märchen bekommen.« Kurt Klee,1950

Kurt Klee hatte nichts als sein Handwerkszeug als Märchendichter und Liedermacher mitnehmen können in den Westen – und seine Vision, eine schöne, bessere Welt zu schaffen, und damit bei den Kindern zu beginnen. Wie er dies durch unaufhörlichen Einsatz erst – zwischen den Weltkriegen – in der Arbeiterbewegung, im Widerstand gegen Hitler, und später als Märchenspieler und Dichter verfolgt hat, davon handelt dieses Buch. Es erzählt auch von schweren Verlusten und Heimatlosigkeit, vom immer neuen Aufstehen aus dem Nichts, und von großen Erfolgen. Besonders in Frankfurt am Main, wo er mit seiner Familie in den 1950er und 60er Jahren lebte, waren seine steten Bemühungen, einen „Märchengarten“ zu gründen, von Erfolg gekrönt. Viele der Frankfurter Nachkriegskinder mögen sich wohl an ihn erinnern, an den Volkskünstler Kurt Klee, der mit seiner Frau als Märchenspieler-Duo auftrat, nicht nur im Märchengarten „Goldener Stein“, sondern auch an unzähligen Schulen und Kindergärten. Er war bei Tausenden von Kindern in ganz Süddeutschland bekannt und beliebt. Das Buch enthält viele Fotos aus seinem Leben sowie im Anhang einige ausgewählte Gedichte und Lieder aus seiner Feder.
Das Buch ist ein Zeitzeugenroman.